EINE UNVERZICHTBARE FORDERUNG

EUROPÄISCHE ALLIANZ FÜR VIDEOÜBERWACHUNG AN SCHLACHTHÖFEN


Nach Gesprächen mit Personen und Organisationen in ganz Europa, die sich für eine gesetzlich vorgeschriebene Videoüberwachung an Schlachthöfen einsetzen, haben etliche von uns gemeinsam beschlossen, als EUROPÄISCHE ALLIANZ FÜR CCTV (VIDEOÜBERWACHUNG) IN SCHLACHTHÖFEN ein formales Bündnis einzugehen. Diese Initiative für ein europaweites Gesetz zu einer zwingend vorgeschriebenen CCTV läuft parallel zu jeder nationalen Kampagne, die wir diesbezüglich haben mögen. Diese Webseite enthält eine umfangreiche öffentliche EU-Petition, die in die einzelnen Landessprachen übersetzt und von den Allianz-Mitgliedern promotet wird.
Diese Initiative folgt der bereits bestehenden deutschen Petition:

http://www.petitionen24.com/europaweite_videouberwachung_an_schlachthofen_und_dokumentation
UK           -   http://www.europewide-cctv-in-all-slaughterhouses.eu/petition-uk
IRLAND    -   http://www.europewide-cctv-in-all-slaughterhouses.eu/petition-ie
SPANIEN  -   http://www.europewide-cctv-in-all-slaughterhouses.eu/peticion-es

Formular ausdrucken zum Unterschriften sammeln: Formular herunterladen, Petitions-Text herunterladen

Wir möchten alle, die Interesse haben, sich unserer Allianz anzuschließen, einladen uns zu kontaktieren: PETITIONER
Bitte teilen Sie unsere Webseite http://www.europewide-cctv-in-all-slaughterhouses.eu und die Petitions-Links mit so vielen Menschen wie möglich und stellen Sie bitte wenn möglich unsere Links auch auf Ihre Webseite.
EIN HERZLICHES DANKE – Sie helfen uns damit, Tieren zu helfen.

EUROPÄISCHE ALLIANZ FÜR CCTV IN SCHLACHTHÖFEN - Mitglieder
Scotland for Animals - UK
Viva Org - UK
KAALE Kent Action against Live Exports (Velika Britanija)- UK
SAV Serbian Voice for Animals (Velika Britanija) – UK
QCA Quaker Concern for Animals London - UK
ARAN Animal Rights Action Network - Irland
ADDA ONG - Spanien
Animal Equality - Spanien
EYES ON ANIMALS - Niederlande
FNPA Federatia Nationala pentru Protectia Animalelor - Rumänien
ROLDA Foundation - Rumänien
VOCAL CRETE - Griechenland
EPAR-OIPA SRBIJA - Serbien
Veganska iniciativa - Slowenien
ETN e.V. - Protection of Animals and Nature in Europe - Deutschland
ANIMAL LIFE - Schweiz
ANIMALS VOICE ROMANIA - https://www.facebook.com/AnimalsVoiceRomania
PROVIEH VgtM e.V. - Deutschland - http://www.provieh.de
Martina Patterson (Privatperson) - Deutschland
Lisa Boldizsar (Privatperson) - Österreich

EU ALLIANZ - PARTNER
END ECOCIDE ORG - Unterschriften für die EU Petition :  www.endecocide.org
Unterschriften für die Brüsseler Charta : http://iecc-tpie.org/partner.php?lang=de

Formale EU ALLIANZ Unterstützer:
CIWF Compassion in World Farming - UK
Djurens Rätt - Schweden

UNTERSTÜTZER DER PETITION:
JANE GOODALL INSTITUTE AUSTRIA

Nachfolgend der YOU TUBE Link zur Sendung PurlifeTV am 28.11.13 - Tierisch Aktuell - Schlachthöfe
hier konnte Martina Patterson mit Unterstützung von Götz Bukenberger, ETN, unsere Petition vorstellen:
https://www.youtube.com/watch?v=YPYPGonRjbw

 

Warum haben wir diese Petition gestartet?
Vergangenes Jahr habe ich erfahren, dass eine unvorstellbar hohe Anzahl von Tieren
in bestimmten EU-Staaten bis zu 75 %* – bei Bewusstsein das schreckliche Ende erleben müssen. Sie werden dann, oft maschinell, amputiert, aufgeschnitten, verbrüht, in Teile zerlegt oder verbluten – meistens hängen sie kopfüber an Haken und müssen furchtbare Schmerzen erleiden.
Das hat der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson im Mai 2011 in einem Interview gesagt und hat sich dabei auf den Bericht der EU-Kommission (Mai 2011) bezogen:
Zitat Übersetzung:
In der Realität beträgt laut EU-Kommision die Anzahl von Schlachtungen ohne Betäubung
bis zu 75 Prozent aller Schlachtungen sowohl von Schafen als auch von Rindvieh in beispielsweise Belgien. In Frankreich werden 41 Prozent des Rindviehs und in Irland
34 Prozent ohne Betäubung geschlachtet.

Und wenn man bedenkt das 5 Milliarden werden jährlich in der EU geschlachtet,
davon 768.019.874 (2011) allein in Deutschland,
3.678.831 Geschlachtete Rinder (einschl. Kälber)
59.291.063 Geschlachtete Schweine
705.049.980 Geflügeltiere

Quelle: Drucksache 17/10021 15.06.2012
dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/100/1710021.pdf
Auszug aus dem Antrag
der Abgeordneten Friedrich Ostendorff, Bärbel Höhn, Undine Kurth (Quedlinburg), Beate Müller-Gemmeke, Cornela Behm, Harald Ebner, Nicole Maisch, Markus Tressel, Hans-Josef Fell, Kai Gehring, Bettina Herlitzius, Dr. Anton Hofreiter, Sven-Christian Kindler, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Stephan Kühn, Dr. Hermann E. Ott, Dorothea Steiner, Daniela Wagner, Dr. Valerie Wilms und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bedingungen in Schlachthöfen verbessern

Schwedischsprachige Finnlandzeitung Vasabladet v. 18.05.2011,
Interview Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson zu diesem Thema:
Tre av fyra kor slaktas utan bedövning
Närmare 75 procent av de kor som slaktas inom EU dör på ett plågsamt sätt helt utan bedövning. Det visar en ny rapport från EU-kommissionen. Att det var så vanligt var inget som man varit medveten om inom EU säger Carl Schlyter, miljöpartistisk ordförande i EU- parlamentets djurskyddsgrupp.

http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=4510760
The article and you can even hear the interview, when you click on the button
Vill införa riktade kontroller mot slakterier
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=4510760
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=4510139
http://www.svd.se/nyheter/inrikes/vanligt-att-slakta-utan-bedovning_6172463.svd

Mehr zum Thema : Fleisch von gequälten Tieren im Supermarkt verkauft
Auszug aus der deutschen Version des 1. Artikels
des Svenska Dagbladets vom Donnerstag 30. Mai 2012:


Eurogroup for Animals hat ihren Sitz in Brüssel und ist ein Gesprächspartner für die EU-Kommission in Fragen des Tierschutzes. Michel Courat, der das Problem seit Jahren verfolgt, sieht hier ein riesiges Tierschutz-Problem, und er will Verbraucher informiert wissen, wie das Tier geschlachtet wurde.
-"Verbraucher haben ein Recht dies zu wissen. Es gibt ein Risiko in allen europäischen Ländern daß scheinbar gewöhnliches Fleisch verkauft wird aber in Wirklichkeit stammt dieses aus dem Überschuß von betäubungslos geschlachteten Tieren", sagt Michel Courat.
Behörden haben derzeit keine aktuellen Statistiken aber die französischen Zahlen zeigen, dass bis zu 80 Prozent der Lämmer und 15 Prozent der Kühe ohne Betäubung geschlachtet werden. In Belgien schätzen Tierärzte den Anteil der unbetäubt geschlachteten Schafe und Lämmer auf 90 Prozent und in Irland auf 50 %.
Michel Courat ist ferner der Ansicht, dass ein Drittel der britischen Schafe unbetäubt geschlachtet wird. Einige Schlachthöfe, auch in Irland, denken, es ist zu teuer mit doppelten Produktionslinien zu fahren und so werden alle Tiere ohne Betäubung geschlachtet.
– Die Zahlen sind sehr beunruhigend. Nachfrage nach rituell geschlachtetes Fleisch wächst sowohl in Europa als auch auf den Exportmärkten. Es geht um Millionen von Tieren jedes Jahr.
Michel Courat sagte auch, dass in mehreren EU-Ländern Tierärzte zunehmend seltener die Schlachtung überwachen. Bei den Massenabfertigungen können trotz des Tempos in Schlachthöfen - oft wird ein Tier pro Minute bei den Großanlagen geschlachtet – oft die Tiere sterben, bevor sie zur Schlachtung freigegeben werden.
In der Regel geht's zum Schlachten ohne Betäubung
Auszug aus der deutschen Version des 2. Artikels des Svenska Dagbladets vom Freitag 31. Mai 2012:
Betäubungsloses Schlachten von Rindern ist sehr viel häufiger in Europa als bisher bekannt war. Ein neuer Bericht der Europäischen Kommission zeigt, dass bis zu 75 Prozent der Kühe auf schmerzhafte Weise geschlachtet werden. Es fordern nun sowohl der Europäische Ausschuss für Umweltfragen wie die schwedische Regierung, die obligatorische Kennzeichnung, damit Verbraucher Fleisch von Tieren die ohne Betäubung geschlachtet wurden, vermeiden können.
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=5101072
*EU-Skandal: Bis zu 75 % der Schlachttiere werden ohne Betäubung getötet.
Freiheit für Tiere, Seite 4 - http://www.freiheit-fuer-tiere.de/downloads/fft420110409.pdf
Drei von vier Tieren werden in der EU inzwischen unbetäubt geschlachtet. Diese schockierende Zahl veröffentlichte Brüssel 2011
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/tierquaelerei-in-der-eu-werden-jetzt-75-prozent-aller-schlachttiere-ohne-betaeubung-getoetet.html

 

Ablauf in einer Schlachtstrasse

BURKHARD MARTERER
Schlachthof Horror Aus Der Sicht Eines Ehemaligen Metzgers
http://www.urkostmitbrigitte.de/wiki-archiv/x/373.htm


„Bei der Fleischbeschau haben bis zu 70 % der Schweine Brühwasser in den Lungen - d.h. sie waren bei der Weiterverarbeitung im Brühkessel noch nicht tot!“


„Veganerin am Schlachthof 15.10.2013“
http://www.augsburg.tv/aktuell/veganerin-am-schlachthof-15_10_2013.html


Hubert Liebertz - Vom Schlächter zum Vegetarier -
Die Träne eines Kälbchens hat mich umgehauen
http://www.youtube.com/watch?v=1tJLlpYbf0Q
http://lorieesser.com/wp-content/uploads/2012/12/unser-t%C3%A4%3Bglich-Brot.jpg
#
Doku – Das Brüllen der Rinder
http://lorieesser.com/doku-das-brullen-der-rinder/#more-2370

http://www.lorieesser.com/der-horror-im-schlachthof/
Zwei Sekunden pro Schwein
Prof. Klaus Tröger vom Max Rubner-Institut findet die Schlachtung größtenteils nicht akzeptabel:
“Wir haben heute Schlachtzahlen von über 1.500 Schweinen pro Stunde auf einer Linie.
Der Stecher, der am Band steht, um ein Schwein tiergerecht abzustechen, hat meist weniger als zwei Sekunden Zeit. Wenn große Gefäße verfehlt werden, was bei dem Schlachttempo durchaus der Fall sein kann, oder gar ein Tier übersehen wird, dann sind diese Tiere sehr schnell am Schlachtband wieder wach.”

Prof. Klaus Tröger schätzt, dass rein rechnerisch jährlich trotzdem bis zu 250.000 Schlachtschweine erst beim Überbrühen sterben.

“Trotz Fehlbetäubung werden solche Tiere dann zum Teil “weiterverarbeitet”, es werden Gliedmaßen abgetrennt, der Bauch aufgeschlitzt und die Gedärme entnommen.
Das Tier wird als Lebewesen in diesen Betrieben nicht mehr wahrgenommen.” -


„Schweine sind sehr sensibel“

http://www.tierrechteaktiv.de/du-arme-sau.html

Aktuelle Studien
lassen jedoch erheblich daran zweifeln, dass alle Schweine in deutschen Schlachthöfen wirklich richtig betäubt sind, wenn sie aus der Gaskammer kommen. Professor Jörg Hartung von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover hat mit einem Wissenschaftlerteam die Wirkung der vorgeschriebenen Kohlendioxidbetäubung im Schlachthof untersucht. Das Ergebnis fasst er so zusammen: »Fast 40 Prozent der getesteten Tiere zeigten noch Augenreflexe, etwa zehn Prozent Schmerzreaktionen.«
Unter aller Sau
war, was in einem norddeutschen Schlachthof zutage kam. Von 88.194 untersuchten Tieren wies mehr als die Hälfte »Schäden durch menschliche Gewalteinwirkung« auf. Bei Stress, aber auch bei Lungenschäden, unter denen 50 bis 70 Prozent der Schweine aufgrund der ständigen Kot-Ausdünstungen im Stall leiden, wirkt das Gas offenbar langsamer. Die vorgeschriebene Verweilzeit von 70 Sekunden in der Gondel ist dann zu kurz. Die verordnete Zeitspanne zwischen Auswurf aus der Gondel und Entblutungsstich wurde im untersuchten Schlachthof bei 95 Prozent der Tiere nicht eingehalten. Die Folgen: 37 Prozent der Schweine zeigten »ein oder mehrere Anzeichen einer unzureichenden Betäubungs-effektivität«, drei Prozent Abwehrreaktionen auf den Messerstich und zwölf Prozent sogar noch Laufbewegungen.

Praxis auf deutschen Schlachthöfen - In fünf Sekunden kommt der Tod
http://www.n-tv.de/politik/In-fuenf-Sekunden-kommt-der-Tod-article6550096.html

Folter in der Todes-Warteschleife
"Die Praxis ist aber noch viel brutaler", berichtet PETA. "Obwohl es verpönt ist, die Tötung der Tiere in Räumen vorzunehmen, in denen sich andere Tiere in der Todes-Warteschleife befinden, müssen die Tiere hier nicht nur die Tötung ihrer eigenen Artgenossen hören, riechen, schmecken und mit ansehen, sondern auch die anderer Tiergattungen." Die Tierrechtler sprechen von einem "Leiden pur", der Anblick verursache sogar körperliche Schmerzen bei solch empfindsamen Tieren wie Schweinen. "Das alles dauert teilweise bis Stunden - reinste Folter."
Die Vorschrift, dass dafür Sorge zu tragen ist, "dass ein rasches und wirksames Betäuben und Schlachten oder Töten möglich ist", stehe in den Schlachthöfen ohnehin nur auf dem Papier, wie an Bildern eindeutig zu sehen sei.

http://www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachtprozess.php

http://www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachtprozess/videoueberwachung.php

http://www.schlachthof-transparent.org/pages/statistik.php

4. Was sind die Gründe für die fehl- bzw. betäubungslosen Schlachtungen?
Die Hauptgründe sind neben einer grundsätzlichen Hintanstellung des Tierschutz-Prinzips Akkordarbeit, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung bis hin zu hemmungsloser Profitgier, aber auch die Beschäftigung von ungelernten Arbeitern oder erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten. Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß nicht nur gegen die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung sowie gegen europäische Tierschutzgesetze dar, sondern stellen die Glaubwürdigkeit der gesamten EU-Tierschutzpolitik in Frage. – Auch die Schlächter selbst geraten in unnötige Gefahr: Versicherungen stufen den Grad der beruflichen Gefährdung extrem hoch ein (Wert: 15.2).


Massenschlachtung von Tieren: Schmerzfrei nicht garantiert
Florian Rötzer 31.10.2013
45 Sekunden für die Tötung eines Rinds, beim Geflügel 10.000 Tiere pro Stunde -
Die Fehlbetäubungsraten sind hoch
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40213/1.html
„Aber kümmern will sich die Bundesregierung nicht wirklich um die tierschutzgerechte Tötung. Über Kontrollen und Verstöße werden keine Informationen gesammelt: "Es besteht keine Verpflichtung zur Führung einer Statistik über festgestellte Verstöße gegen die Tierschutz-Schlachtverordnung. Daher liegen der Bundesregierung hierzu keine Daten für das gesamte Bundesgebiet vor." Was man nicht weiß, das macht einen nicht heiß. Das Dilemma ist allerdings groß, schließlich liegt "in handgeführten elektrischen Betäubungsanlagen die Fehlbetäubungsrate bei Schweinen bei 10,9 bis 12,5 Prozent, in automatischen Anlagen bei 3,3 Prozent".
In Beamtensprache heißt es weiter: "Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge zeigten durchschnittlich 0,1 bis 1 Prozent der Tiere, abhängig von Betäubungsverfahren und Personal, auf der Nachentblutestrecke unmittelbar vor der Brühung noch Reaktionen, welche auf Empfindungs- und Wahrnehmungsvermögen hindeuten. … Wie Untersuchungen ergaben, lag die Häufigkeit von Fehlentblutungen (Wiedererwachen der Tiere auf der Nachentblutestrecke) personenabhängig zwischen 0,4 und 2,5 Prozent." Bei Rindern wird die "Fehlbetäubungsrate mit 4 bis über 9 Prozent" angegeben. Bei Geflügel wird lieber schon mal keine Zahl genannt. Es geht also um viele tausend oder zehntausend Tiere, die nicht schmerzfrei "verwertet" werden.
Die Geschwindigkeit der Massentötung ist rasant und dauert pro Tier nur Sekunden:
Die zur Verfügung stehende Zeit für die Betäubung bzw. Schlachtung (Tötung durch Blutentzug) richtet sich insbesondere nach der Schlachtleistung (Tiere/ Stunde) der Betriebe: Schweine: bis ca. 750 Tiere/h pro (automatische) Betäubungsanlage. Zeit für Ausführung des Entblutestichs ca. 5 Sekunden. Rinder: bis ca. 80 Tiere/h. Zeit für Ausführung der Betäubung (einschließlich Auswurf aus der Falle) sowie für das Setzen des Entbluteschnitts jeweils maximal 45 Sekunden.
Geflügel/Hähnchen: >10 000 Tiere/h; automatische Betäubung und Entblutung.


30.10.2013 - ZDFheute.de - BILLIGES FLEISCH - LEBENDIG GESCHLACHTET - http://ly.zdf.de/rR/

Billiges Fleisch, lebendig geschlachtet
http://www.heute.de/Billiges-Fleisch-lebendig-geschlachtet-30425270.html

„Rund 500.000 Schweine sollen pro Jahr qualvoll sterben, weil sie nicht ausreichend mit Gas betäubt wurden, also lebendig ausbluten oder erst im Brühkessel sterben. Bei Rindern geht die Bundesregierung von etwa 200.000 Tieren aus. Der Verband der Fleischwirtschaft bestreitet die Zahlen.“

SCHWEINE VERBRÜHEN LEBEND VOR DER SCHLACHTUNG -
GRÜNE FORDERN ENDE DER AKKORDARBEIT (jetzt in der Opposition?!) -
INDUSTRIE UND GEWERKSCHAFT FORDERN MINDESTLOHN
2013-10-25 16:34

Grünen-Politikerin Höhn will Akkord-Schlachtungen verbieten
22.10.2013 | 12:25 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/gruenen-politikerin-hoehn-will-akkord-schlachtungen-verbieten-id8589196.html
"Unter dem Druck der Akkordarbeit passieren viel zu viele Fehler - mit katastrophalen Folgen beim Tierschutz", sagte Höhn der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag. Jedes Jahr gerieten in Deutschland rund eine halbe Million Schweine lebend und bei Bewusstsein in Brühanlagen.
"Die Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Werkvertragsarbeiter an den Schlachthöfen sind schlichtweg menschenunwürdig."

Regierung sieht schwere Missstände auf Schlachthöfen*
21. Juni 2012
Bis zu 750 Schweine oder 80 Rinder pro Stunde: Die Akkordarbeit auf Schlachthöfen führt laut Regierung zu Fehlern bei der Betäubung. Viele Tiere müssten unnötig leiden.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-06/schlachthof-toetung-bundesregierung

Die Bundesregierung hat "schwerwiegende" Zwischenfälle bei der Tötung von Schweinen und Rindern auf deutschen Schlachthöfen festgestellt. Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen hervor, von der die Saarbrücker Zeitung berichtet .
Aufgrund der Akkordarbeit auf den etwa 5.100 zugelassenen deutschen Schlachthöfen müssten Tiere wegen Fehlern bei der Betäubung unnötig leiden . Bis zu neun Prozent der Rinder würden nicht richtig betäubt, bei Schweinen belaufe sich die "Fehlbetäubungsrate"
bei von Hand bedienten, elektrischen Anlagen auf bis zu zwölf Prozent.
Die Grünen forderten ein Ende der Akkordarbeit auf den Schlachthöfen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn sagte der Zeitung: "Wenn nur fünf Sekunden für die Tötung eines Schweins zur Verfügung stehen, muss man sich über die hohe Fehlerquote nicht wundern."

* siehe dazu Drucksache 17/10021 vom 15.06.2012

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/100/1710021.pdf


Tierschutz 21.06.2012 Berlin/dpa.

Kritik an «Fehlbetäubungsrate» auf Schlachthöfen
http://www.mz-web.de/wirtschaft/tierschutz-kritik-an--fehlbetaeubungsrate--auf-schlachthoefen,20642182,17094804,view,printVersion.html

Beim Töten von Schweinen und Rindern in deutschen Schlachthöfen kommt es nach Einschätzung der Bundesregierung teils zu besorgniserregenden Tierschutzproblemen.

Solche Vorkommnisse seien so schwerwiegend, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, sie sicher auszuschließen, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin bekannt gewordenen Antwort des Bundesagrarministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. Zentral gehe es um Defizite bei der Betäubung, wodurch Tiere vor weiteren Schlachtarbeiten „das Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen wiedererlangen“. Damit wurden Informationen der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstag) bestätigt. Die „Fehlbetäubungsrate“ bei Schweinen liegt laut Regierungs- Antwort bei bis zu 12,5 Prozent, wenn per Hand bediente elektrische Betäubungsanlagen zum Einsatz kommen. Bei Rindern seien es Studien zufolge bis zu 9 Prozent. In Deutschland gibt es rund 5100 zugelassene Schlachtbetriebe.

Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn kritisierte, die Bundesregierung verweigere es, den Zusammenhang zwischen dem Zeitdruck bei der Akkordarbeit und Tierschutzmängeln in Schlachthöfen anzuerkennen.

Regierung rügt Tierquälerei in Schlachthöfen

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schlachthoefe-arbeiten-mit-hoher-fehlerquote-tiere-leiden-unnoetig-a-840156.html

Die Bundesregierung charakterisierte die Zwischenfälle beim Schlachten als "so schwerwiegend, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um solche Vorkommnisse sicher auszuschließen". Sie verwies dabei auf die Eigenverantwortung der Schlachthöfe, Tierschutzvorschriften einzuhalten.

Mangelnder Tierschutz
Grüne fordern Konsequenzen in Schlachthöfen

21.06.2012, 20:35 Uhr

750 Schweine pro Stunde: In Schlachthöfen wird im Sekundentakt gearbeitet. Darunter leidet der Tierschutz: 12,5 Prozent der Tiere seien nicht richtig betäubt. Die Grünen fordern härtere Regeln, die Branche wehrt sich.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mangelnder-tierschutz-gruene-fordern-konsequenzen-in-schlachthoefen/6784018.html
Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn kritisierte, die Bundesregierung verweigere es, den Zusammenhang zwischen dem Zeitdruck bei der Akkordarbeit und Tierschutzmängeln in Schlachthöfen anzuerkennen. „Die Verbraucher wollen aber keine Billigschnitzel um den Preis, dass eines von 100 Schweinen lebend verbrüht wird.“ Betäuben und Töten müssten verpflichtend aus der Akkordarbeit herausgenommen werden. Nötig seien zudem Vorschriften für maximale Tierzahlen pro Stunde, bessere Kontrolle und ein Branchen-Mindestlohn, um mehr ausgebildete Kräfte für die Branche zu gewinnen.


Der Verband der Fleischwirtschaft hielt der Bundesregierung „Pauschalierungen und Unkenntnis der aktuellen Situation“ in der Branche vor. Undifferenzierte Prozentwerte und nicht zeitgemäße Literaturquellen würden in unseriöser Weise verallgemeinert. Mehr als 95 Prozent aller Schlachtungen würden in 45 großen Rinder- und 60 Schweinefleischunternehmen vorgenommen. Diese seien mit moderner Betäubungs- und Entblutetechnik ausgerüstet und hätten ein großes Eigeninteresse daran, Prozesse ständig weiterzuentwickeln.

C-A-L-F - UK

The Slaughterhouse Act says that all animals should be stunned prior to slaughter, supposedly to render them unconscious and insensitive to pain before having their throats cut and bleeding to death.
However, this is rarely the case: Slaughterhouse workers are on piece-work, ie: they get paid for the amount of animals they kill and process, so they rush to get as many animals killed as possible, consequently many animals are not properly stunned and go to their death merely paralysed.
It is estimated that around 90% of animals are not effectively stunned prior to slaughter.

Der Schlachthaus Act besagt, dass alle Tiere, deren Kehlen aufgeschlitzt werden und verbluten, vor dem Schlachten betäubt werden sollten, angeblich, um sie dadurch bewusstlos und unempfindlich vor Schmerzen zu bewahren. Das ist jedoch nur selten der Fall: Schlachthof Arbeiter sind auf Akkordarbeit, d. h. sie werden für die Menge der Tiere bezahlt,
die sie töten und verarbeiten, so dass sie hetzen, um so viele Tiere wie möglich zu töten. Folglich sind viele Tiere nicht richtig betäubt und gehen nur gelähmt in den Tod.
Es wird geschätzt, dass rund 90% der Tiere nicht wirksam betäubt vor dem Schlachten.

Quelle:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=554054774604541&set=
a.554054677937884.134275.168121116531244&type=1&theater
http://www.provegan.info/newsletter/mailing-provegan_2013_00023_lp.html

Wieso werden die Tiere nicht ausreichend durch die momentanen Gesetze geschützt?

Die derzeitige gesetzliche Regelung sieht eine Überwachung und Dokumentation der Fehlbetäubungen nicht vor!
VERORDNUNG (EG) Nr. 1099/2009 DES RATES vom 24. September 2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung
http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/slaughter/regulation_1099_2009_de.pdf
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Rechtsgrundlagen/T/TierschutzSchlachtverordnung.html

Antwort der Bundesregierung

Auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Friedrich Hostendorff, Undine Kurth (Quedlingburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Drucksache 17/10021 vom 15.06.2012

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/100/1710021.pdf


Wie viele tierärztliche Kontrollen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2009, 2010 und 2011
an Schlachthöfen durchgeführt und mit welchen Ergebnissen?

Antwort:

Jeder Schlachtbetrieb wird arbeitstäglich einer tierärztlichen amtlichen Kontrolle unterzogen. Nach den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 854/2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs wird hierbei die Einhaltung der einschlägigen Tierschutzvorschriften verifiziert. Darüber hinaus werden spezielle tierschutzrechtliche Überprüfungen des Schlachtprozesses und der Betäubungsgeräte durchgeführt. Statistische Erhebungen über die Anzahl und Ergebnisse der Kontrollen müssen nicht geführt werden. Insoweit liegen der Bundesregierung keine Daten zu den Kontrollergebnissen für das gesamte Bundesgebiet vor.


Wie viele Verstöße wurden in diesen Jahren gegen die Tierschutz-Schlachtverordnung festgestellt/angezeigt, und welche Sanktionen wurden ergriffen (Bußgelder, Entzug der Betriebsgenehmigung)?

Antwort:

Es besteht keine Verpflichtung zur Führung einer Statistik über festgestellte Verstöße gegen die Tierschutz-Schlachtverordnung. Daher liegen der Bundesregierung hierzu keine Daten für das gesamte Bundesgebiet vor, der Vollzug der tierschutzrechtlichen Vorschriften obliegt den Ländern (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 17 auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Bundestagsdrucksache 17/4341)

Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass auf Kreisebene angesiedelte Amtstierärzte bei der Überwachung der Schlachthöfe möglicherweise durch die wirtschaftliche Bedeutung der überprüften Unternehmen unter Druck geraten könnten, und wenn ja, welche Maßnahmen sind hier aus Sicht der Bundesregierung nötig, und wenn nein, warum nicht?

Antwort:

Nach den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz gewährleisten die zuständigen Behörden die Unparteilichkeit, die Qualität und die Einheitlichkeit der amtlichen Kontrollen. Die amtliche Überwachung obliegt aufgrund der verfassungs-rechtlichen Ordnung in Deutschland den Ländern, ebenso die Durchführung etwaiger Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung der Grundsätze des Gemeinschaftsrechts an die amtlichen Kontrollen. Die Bundesregierung hat auf die von den Ländern wahrzunehmenden Vollzugsaufgaben sowie die jeweiligen Entscheidungen der zuständigen Behörden keinen bindenden Einfluss.


Welche Kontrollverfahren werden zur Feststellung der Betäubungswirkung angewandt?
Hält die Bundesregierung diese für ausreichend?

Die Kontrolle der Wirksamkeit der Betäubung kann durch unterschiedliche Maßnahmen erfolgen – z. B. durch unmittelbare Überprüfung am Tier durch das Schlachthofpersonal oder durch Abgabe entsprechender Warnsignale, wenn bei Anwendung automatisierter Betäubungsverfahren eine Abweichung von bestimmten Messwerten aufgezeichnet wurde. Hinsichtlich der Tierschutzkontrollen im Rahmen der amtlichen Überwachung und zu den Tierschutzbeauftragten wird auf die Antworten zu den Fragen 6 und 9 verwiesen. Ab dem 1. Januar 2013 müssen nach den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 Schlachthofunternehmer für jede Schlachtlinie ein Überwachungsverfahren zu Betäubungskontrollen einführen und anwenden. Darüber hinaus haben die Unternehmer Standardarbeitsanweisungen zu erstellen, in denen u. a. die Schlüsselparameter für eine wirkungsvolle Betäubung und Maßnahmen im Falle nicht ordnungsgemäßer Betäubungen festgelegt werden. Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass durch das Ineinandergreifen dieser verschiedenen Kontrollmaßnahmen eine ausreichende Basis für die Umsetzung in die Praxis besteht.


Wie viele Schlachthöfe haben nach Kenntnis der Bundesregierung verlässliche Kontrollsysteme zur Feststellung der Reflex- und Empfindungslosigkeit beim Einzeltier eingeführt?

Antwort:

Gemäß § 15 des Tierschutzgesetzes obliegt die Durchführung des Gesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen den nach Landesrecht zuständigen Behörden. Der Bundesregierung liegen daher keine Informationen über die Ausstattung einzelner Schlachthöfe vor.


Bundesrat will verbesserten Tierschutz beim Schlachten

Berlin - Nach Maßgabe von mehr als 30 Änderungen hat der Bundesrat der von der Bundesregierung vorgelegten Tierschutz-Schlachtverordnung zugestimmt.

16.12.2012
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Tierschutz-Schlachtverordnung_article1355680856.html

Neue EU-Schlachtverordnung
(ab 01.01.2013) enttäuschend
von Sabine Ohm, Europareferentin

http://www.provieh.de/s3280.html

Es kam zwar nicht so schlimm, wie vom Europäischen Parlament vorgeschlagen;
aber echter Tierschutz zum Zeitpunkt der Schlachtung sieht anders aus.
Leider wird hier aber viel zu viel der freiwilligen Selbstkontrolle überlassen. Um damit wirksamen Tierschutz in den Schlachthöfen zu gewährleisten, hatte es einer strengeren unabhängigen Kontrolle dieser Mechanismen, z. B. durch die Amtstierärzte bedurft.
Die Kommission wird durch die Schlachtverordnung nur dazu verpflichtet, in vier Jahren einen Sachstandsbericht vorzulegen – ob dieser dann zu Änderungen führen wird, steht in den Sternen. Durch das neue EU-Gesetz entsteht so ein völlig überflüssiger und unverständlicher Aufschub bei der Abschaffung einer grausamen und überholten Schlachttechnik.

Und leider folgte der Rat dem Kommissionsvorschlag in einem wichtigen Punkt nicht: Die Rotationsboxen für das Schächten von Rindern bleiben unter gewissen Bedingungen weiterhin erlaubt. Auch hier hatte die EFSA in einem Bericht festgestellt, dass diese Methode für die Tiere sehr leidvoll ist. Sie empfahl daher, den Tieren den Schächtschnitt in aufrechter Position zu setzen. Dies hatte die Kommission in ihrem Vorschlag umgesetzt, aber die Mitgliedsstaaten entschieden anders.


Schweinefleisch: Parlament stimmt für Überarbeitung der Hygienekontrollen
Plenartagung Pressemitteilung - Lebensmittelsicherheit − 09-10-2013 - 13:03
Die Abgeordneten haben am Mittwoch eine Veto-Entschließung des Umweltausschusses abgelehnt, und damit den Weg frei gemacht für einen Gesetzentwurf, der unter anderem erlauben würde, Schweinefleisch künftig aufgrund rein visueller Überprüfung als genussfähig zu erklären.

http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20131004IPR21518/html/Schweinefleisch-Parlament-stimmt-f%C3%BCr-%C3%9Cberarbeitung-der-Hygienekontrollen

EU beschließt schlechtere Kontrollen
Ungenauere Fleischbeschau

Inspektoren dürfen geschlachtete Tiere nur noch ausnahmsweise durch Anschneiden untersuchen. So könnten mehr Krankheitserreger in der Küche landen.


09.10.13
http://taz.de/EU-beschliesst-schlechtere-Kontrollen/!125223/
Bisher werden der Bundestierärztekammer zufolge die meisten Schlachtkörper in Deutschland auch durch Tasten und Schneiden untersucht. „Um etwa die Infektionskrankheit Rotlauf bei Schweinen festzustellen, muss man das Herz aufschneiden“, erklärt Kammerpräsident Theodor Mantel.

Fleischwirtschaft begrüßt die Entscheidung
Das wird in Zukunft kaum noch möglich sein. Da in Schlachthöfen meist nach Akkordlohn gezahlt wird, werden die anderen Beschäftigten auf die Veterinäre Druck ausüben, damit diese nicht das Fließband für eine genauere Untersuchung langsamer laufen lassen. Das trauen sie sich wohl nur, wenn die Hinweise auf mögliche Krankheiten extrem stark sind.

Abszesse kosten Kilos
"Ab Juni 2014 ist es Kontrolleuren nicht mehr gestattet, geschlachtete Schweine durch Abtasten oder Anschneiden zu kontrollieren. Nur bei klaren Anzeichen auf Gesundheitsrisiken oder Tierschutzmissachtung ist diese, bis jetzt gängige Praxis, weiter zulässig."
http://www.animal-health-online.de/gross/2010/01/04/abszesse-kosten-kilos/11901/

Eiterbeulen sind was ganz normales beim z. B. Mastschwein.
Die nicht artgerechte Gen-Soja Fütterung erzeugt Mangelerscheinungen bei den Tieren, die mit Medikamenten wie u.a. Antibiotika bekämpft werden. Warum die Tiere, trotz der flächendeckenden Antibiotikagabe diese EiterAbszesse bilden, zeugt von dem wirklich schlechten Gesundheitszustand der Tiere, die dann zu Wurst und Grillfleisch verarbeitet werden.


Wirbelsäulenabszess
Häufig wird vergessen, dass Abszesse insbesondere der Brustwirbelsäule auch nach eitrigen Lungenentzündungen wie die „Actinobacillus – Pleuropneumonie“ entstehen können. Hier spielen eine Vielzahl von Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken, Pasteurellen und „Actinomyces pyogenes“ eine Rolle, die ihren Ursprung auch im Keimspektrum der Lungenentzündungen haben.


Hygienerisiko am Schlachthof
Müssen am Schlachthof Abszesse herausgeschnitten oder entzündete Brustfelle „ausgezogen“ werden, dann besteht die Gefahr, dass die Mitarbeiter, die Umgebung und der Schlachtkörper mit Eiter und Bakterien kontaminiert werden. Wissenschaftler der Iowa State University (USA) konnten nach dem „Ausziehen des entzündeten Brustfells“ vermehrt Enterococcus– und Campylobacter–Keime auf dem Fleisch nachweisen. Dies beeinträchtigt den Verbraucherschutz und bereitet den Schlachthofbetreibern Kopfschmerzen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen?

„Für 3,50 Euro in Schlachthöfen“
20.01.2013
http://www.taz.de/Demo-zur-Gruenen-Woche/!109372/

Arbeitsbedingungen auf Schlachthöfen Das billige Fleisch hat einen Preis
15.04.2013 · Rumänen, Ungarn oder Bulgaren zerlegen als Akkordarbeiter im Schichtbetrieb auf deutschen Schlachthöfen Putenteile am Fließband. Selbst Arbeitgeber setzen sich jetzt für einen Mindestlohn ein. Um weitere Negativschlagzeilen zu vermeiden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lebensmittel/arbeitsbedingungen-auf-schlachthoefen-das-billige-fleisch-hat-einen-preis-12148647.html

Peter Kossen, ein Priester der katholischen Kirche in Vechta, tritt gemeinsam mit Grünen wie dem neuen Agrarminister in Hannover, Christian Meyer und Gewerkschaften als beharrlicher Kritiker der Arbeitsbedingungen auf. „Moderne Sklaverei“ nennt er sie. „Wir müssen eindeutig Widerstand leisten.“ Die Wohnverhältnisse, wie er sie selbst besichtigen konnte, sagt der Prälat Kossen, sein ihm nur aus der Schulzeit bekannt - aus Geschichtsbüchern über die Industrialisierung im 18. Jahrhundert.
Ihre Arbeitgeber, die Subunternehmer, sind oft in Ungarn, Rumänien oder Bulgarien registriert. Dort werben sie die Arbeiter laut Medienberichten mit überzogenen Lohnversprechungen - von etwa 1500 Euro im Monat. Ausbezahlt werde später aber nur rund ein Viertel. Wer es wage, zu widersprechen, werde vor die Tür gesetzt. Vom mickrigen Verdienst würden dann zum Beispiel noch einmal 170 Euro für den Schlafplatz als Miete abgezogen. Auch von gar nicht ausbezahlten Löhnen ist die Rede. Zuletzt hatten Fernsehberichte die Lebensbedingungen von Gastarbeitern in Schlachthöfen der Konzerne Danish Crown und Vion geschildert: Arbeiter aus Ungarn hätten 10 bis 14 Stunden am Tag gearbeitet und dafür einen Lohn von 362 Euro für zwei Monate erhalten, berichtete das ZDF-Magazin „Frontal 21“. Die Arbeiter leben den Bildern zufolge in kasernenartigen Unterkünften. In der Kleinstadt Quakenbrück, hätte laut NDR ein Schlägertrupp einige Rumänen überfallen, die aus Protest in einen Streik hätten treten wollen.

Deutschland profitiert als Standort für Schlachthöfe von Mindestlöhnen der Nachbarländer - und von den osteuropäischen Billigarbeitern. Jeder zweite Arbeiter von Tönnies, dem größten Schlachtkonzern, ist nach Angaben des Unternehmens über einen Werkvertrag mit Subunternehmen angestellt. Bei Danish Crown sind es sogar 75 Prozent, Vion hält sich bedeckt. „Bei durchschnittlich 8 bis 8,50 Euro“ lägen die Löhne, teilt Tönnies mit. „Zwischen „13 und 15 Euro pro Stunde“ zahle Danish Crown den Subunternehmern - wie viel diese an die Arbeiter weiterreichten, sei deren Sache. Auch der Konzern Vion beruft sich auf die „unternehmerische Freiheit“ seiner Vertragspartner. In der Fleischindustrie heißt es, ohne Auslagerung an Subunternehmer sei es nicht möglich, den harten Preiskampf im Lebensmittelhandel zu bestehen. In den vergangenen Jahren wurden Tausende Arbeitsplätze ausgelagert. Die Einhaltung von Arbeitsstandards sei Sache der Subunternehmer, lautet stets die Ausrede, wenn etwas nicht stimmt. Diese aber stehen sogar im Ruf der Nähe zur organisierten Kriminalität. Ein vor Jahren gerichtlich verurteilter Subunternehmer hatte über Schwarzgeldzahlungen an Arbeiter berichtet, die mithilfe von Rockerbanden abgewickelt wurden.
Das Geflecht der Eignerstrukturen dieser Firmen ist schwer durchschaubar. Der Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG in Oldenburg, Matthias Brümmer, sagt, es gebe Indizien dafür, dass Fleisch- oder Schlachtkonzerne selbst hinter den Subunternehmern stecken, und sei es über „Strohmänner“. Beweise aber habe er nicht. Nicht selten, so zeigten Recherchen der „Oldenburgischen Volkszeitung“, hätten etwa Subunternehmer und die Gesellschaft, die die Schrottwohnungen an die Arbeiter vermietet, identische Geschäftsführer - und ihre Firmenadresse in den Gebäuden eines großen Fleischkonzerns.

Lohndumping Staat fördert Ausbeutung auf Schlachthöfen

24.06.2013

http://www.berliner-zeitung.de/politik/lohndumping-staat-foerdert-ausbeutung-auf-schlachthoefen,10808018,23503104.html

Die Bundesregierung gibt zu, Anreize für Lohndumping in der Fleischindustrie geschaffen zu haben – dagegen vorgehen will sie vorerst nicht.
Die deutsche Fleischindustrie ist für ihr Lohndumping berüchtigt.
Staatlich gefördert wird das Lohndumping auf den Schlachthöfen mittels der Befreiungsregelungen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Wie die Berliner Zeitung berichtete, kann sich ein Unternehmen nach der sogenannten Besonderen Ausgleichsregelung von der EEG-Umlage befreien lassen, wenn der Anteil seiner Energiekosten den Grenzwert von 14 Prozent der Wertschöpfung übersteigt. Daraus ergibt sich für Schlachthöfe ein Anreiz, eigenes Personal durch Leiharbeiter zu ersetzen. Denn im Gegensatz zu Festangestellten produzieren Leiharbeiter und Werksvertragsarbeiter Kosten, die die Wertschöpfung des Unternehmens mindern. Dies bedeutet: Desto mehr Leiharbeiter ein Unternehmen einsetzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es die EEG-Umlage nicht zahlen braucht, da die Energiekosten die 14-Prozent-Schwelle übersteigen.

Die Bundesregierung bestätigte nun in einer Antwort auf die Anfrage der Grünen erstmals, dass die Bedingungen für die Befreiung von der EEG-Umlage als Anreize wirken, Leiharbeiter zu beschäftigen. Ob sich daraus Handlungsbedarf ergebe, will die Regierung aber nicht sofort klären. Erst mit der Erstellung des EEG-Erfahrungsberichts solle dem nachgegangen, teilte die Bundesregierung mit – und dieser wird erst im Frühjahr 2014 erwartet.


Tierquälerei und Menschenschinderei
Von Volker am 24 Jun 2013

Fleischbranche weist kriminelle Strukturen auf / PETA erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung
Gerlingen (ots) – Katastrophale Arbeitsbedingungen in der deutschen Fleischindustrie: Die aktuelle ARD-Doku “Lohnsklaven in Deutschland” zeigt, wie Arbeiter aus Osteuropa unter illegalen und menschenunwürdigen Umständen in deutschen Schlachthöfen arbeiten. PETA Deutschland e.V. erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung und die in Teilen schon abgewählten Landesregierungen, die die gewalttätige Branche nicht nur nicht bekämpft, sondern sogar systematisch gefördert haben – trotz positiver Kenntnis der systembedingten Rechtsverstösse gegen Mensch und Tier …

finanzen.ch – 24.06.2013; 16:53 Uhr
www.finanzen.ch/nachrichten/ak
Siehe auch: Grüne: Schlachtbranche muss in den Blick der Politik
www.agrarheute.com/gruene-schl
http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Tierquaelerei-und-Menschenschinderei--Fleischbranche-weist-kriminelle-Strukturen-auf---PETA-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Bundesregierung-468648 - nicht aufrufbar.

http://www.presseportal.de/pm/12276/2500160/tierquaelerei-und-menschenschinderei-fleischbranche-weist-kriminelle-strukturen-auf-peta-erhebt

"Die öffentlich gewordene Menschenschinderei der Fleischbranche sollte zu denken geben. Wenn mit Menschen derart unwürdig umgegangen wird, liegt es auf der Hand, wie mit den Tieren verfahren wird", so Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA Deutschland e.V. "Die Bundesregierung muss Stellung beziehen und die Rechtsverstöße gegen Mensch und Tier endlich abstellen, sofern sie nicht schon Teil des Systems geworden ist."

27.07.13 Fleischwirtschaft
Deutschland ist Europas Schlachthaus
Lohndumping in deutschen Schlachthöfen: Viele Betriebe setzen Billiglöhner aus Osteuropa ein – und sichern sich so Wettbewerbsvorteile. Im Ausland wächst der Widerstand gegen dieses Geschäftsmodell. Von Marcel Leubecher

http://www.welt.de/wirtschaft/article118425725/Deutschland-ist-Europas-Schlachthaus.html

FERNSEH-BEITRÄGE

ARD-Reportage am Montag, dem 24.06.2013 – „Miese Jobs für billiges Fleisch“ –
„Die Story im Ersten: Lohnsklaven in Deutschland“

Wer Tiere ausbeutet hat erfahrungsgemäss eine niedrigere Hemmschwelle, auch Menschen auszubeuten. Aber wer ist der Hauptverantwortliche für die systemimmanenten grausigen Verbrechen in Tierfabriken und in Schlachthäusern?

Antwort: Der Konsument von Tierprodukten

Warum der Konsument?

Antwort: Weil es ohne den Konsumenten, der für Tierqualprodukte zahlt, weder Tierfabriken noch Schlachthäuser geben würde. Der Profit, der von den Konsumenten letztlich stammt, ist der Grund, warum die Tierausbeuter es tun.

Schon der griechische Dichter Sophocles wusste schon vor 2500 Jahren:
„Profit ist süss, auch wenn er aus einem Verbrechen stammt.“
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/swr/24062013-die-story-im-ersten-lohnsklaven-in-deutschland-100.html


Die Reportage: Miese Jobs für billiges Fleisch
Freitag, 30. August 2013, 21:15 bis 21:45 Uhr [VPS 21:15]
Wiederholung am Samstag, 31.08.2013 um 08:30 Uhr

Der Drang osteuropäischer Arbeiter nach Deutschland ist ungebrochen. Auf den ersten drei Plätzen der Zuzüge in 2012 standen Menschen aus Polen, Rumänien, Bulgarien. Es sind oftmals verzweifelte Menschen, die zu harter Arbeit bereit sind. Dies nutzen deutsche Fleischbetriebe und dubiose Vermittlungsfirmen gnadenlos aus, wie die beiden NDR Autoren Marius Meyer und Michael Nieberg in ihrer Reportage belegen. Stundenlöhne von fünf Euro brutto, ungeregelte Einsatzzeiten und Arbeit ohne Krankenversicherung sind keine Seltenheit bei Arbeitern im hart umkämpften Fleischmarkt.

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/erinnerung101_sid-1417962.html
http://www.ndr.de/fernsehen/livestream217.html


„Wenn arme Schweine Schweine schlachten“ – TV-Kritik zu „Günther Jauch“
23.06.2013

Die Tierausbeuterindustrie reagiert verlogen wie immer: Leugnen oder auf „schwarze Schafe“ schieben. Dafür erhält Rainer Wagner, Präsident des Bundesfachverbandes Fleisch und Metzger, in der Talkshow von naiven Zuschauern auch noch Beifall.

Sogar der tierfeindliche Focus schreibt dazu: „Bemerkenswert die Positionsverlagerung von Rainer Wagner, Metzger in vierter Generation und Präsident des Bundesfachverbandes Fleisch. Anfangs versichert er noch, er wisse nicht, wie groß das „Heer der schwarzen Schafe“ sei. Am Ende sagt er: „Ich schäme mich für die Branche.“ Und er spricht von einer „Schweinerei“.

Die Sendung: http://daserste.ndr.de/guentherjauch/guentherjauch333.html

Der Focus-Artikel: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-guenther-jauch-wenn-arme-schweine-schweine-schlachten_aid_1022584.html

Mit welchen Strafen müssen Schlachthofbetreiber bei Verstößen rechnen?

Schlachthofbetreiber müssen bei Verstößen gegen den Tierschutz kaum mit Strafe rechnen

Archivmeldung vom 20.09.2012
http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/4a241416b24327d

Wie eine Umfrage des Senders ergab, werden die meisten Rechtsverstöße nur mit mündlichen oder schriftlichen Belehrungen geahndet. Dabei geht es beispielsweise um Verstöße wie falsch angesetzte Betäubungsgeräte oder fehlerhafte Entblutungsschnitte. Den Angaben der Behörden zufolge hat im vergangenen Jahr lediglich die Veterinärbehörde der Region Hannover fünf Mal eine Geldbuße verhängt, in Oldenburg wurde in einem Betrieb ein Schlachtstopp verfügt.
Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte kürzlich erstmals Zahlen zu Rechtsverstößen in Schlachthöfen bekannt gegeben. Wie es in der der Antwort auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion der Grünen heißt, ahndeten die Behörden im Jahr 2011 in der Rinderschlachtung 70 und in der Schweineschlachtung 50 Rechtsverstöße. Eine regelmäßige landesweite Statistik darüber wird laut niedersächsischem Landwirtschafts-ministerium nicht geführt. Dies wäre "mit einem unverhältnismäßigen, nicht zu rechtfertigenden bürokratischen Aufwand verbunden", hieß es auf Nachfrage von NDR Info.*

Dem widersprechen Tierschutz-Experten. "Statistiken sind wichtig, damit man sich ein Bild machen kann, was in den Betrieben passiert", sagt der Geschäftsführer des Beratungs- und Schulungsinstitut für Tierschutz bei Transport und Schlachtung (BSI), Martin von Wenzlawowicz. Von Wenzlawowicz geht zudem davon aus, dass es deutlich mehr Verstöße gibt, als von den Behörden offiziell festgestellt werden. Möglicherweise seien sich die amtlichen Veterinäre "nicht bewusst, dass eine Beanstandung notwendig ist, damit sich die Verhältnisse wirklich ändern", so von Wenczlawowicz, dessen Institut sowohl Behörden als auch Schlachthofbetreiber in Tierschutzfragen berät. Verstöße gegen die Tierschutzschlachtverordnung können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

*„Jährlich werden in Deutschland etwa 770 Millionen Tiere geschlachtet, darunter rund
60 Millionen Schweine, drei Millionen Rinder sowie über 700 Millionen Stück Geflügel.“


Schlachthof wegen Tierschutzverstößen geschlossen
Aachen - Die Behörden haben einen Schlachthof in Eschweiler bei Aachen wegen Verstößen gegen den Tierschutz dicht gemacht.

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Schlachthof-wegen-Tierschutzverstoessen-geschlossen_article1371025940.html

Fleischproduktion
(c) proplanta
Dem Betreiber sei die Schlachtung von Tieren aller Art bis auf weiteres untersagt worden, teilte ein Sprecher der Städteregion Aachen am Montag mit.
Schweine und Schafe seien vor der Schlachtung nicht ausreichend betäubt worden. Dies habe eine Prüfung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ergeben. Auch bei der Rinderschlachtung seien massive Verstöße festgestellt worden. So seien die Tiere mit unzulässigen Hilfsmitteln zur Schlachtung getrieben worden.
Bereits im vergangenen Jahr habe es bei dem Schlachthof Verstöße gegen Tierschutzgesetz, Hygienebestimmungen und Umweltrichtlinien gegeben. Deshalb werde jetzt geprüft, ihm die EU-Zulassung zu entziehen. (dpa/lnw)

Rinder-Schlachtverbot für Schlachthof in Eschweiler
Aachen - Wegen Problemen bei der Betäubung in der «Tötungsbox» darf ein Schlachthof in Eschweiler vorerst keine Rinder mehr schlachten.
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Rinder-Schlachtverbot-Schlachthof-Eschweiler_article1357906899.html


Wie groß ist der Einfluss der Fleischindustrie auf unsere Regierung?

"schlacht"-ein-ausfuhr"statistken"
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/147/1714718.pdf

Steuermilliarden finanzieren Überproduktion -

Unsinnige Förderpolitik erhöht das Leid der Tiere!


2013-02-15

http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/vv=teaser-12/nid=1046894/did=10808550/vx6tqx/index.html

Agrarsubventionen - Schweine für den Müllcontainer

Agrarwirtschaft - Irrsinn mit System?
aus der Sendung vom Donnerstag, 14.2. | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen

Schweinefleisch ist billiger denn je - auch weil EU, Bund und Länder es hoch subventionieren. Die Folge: Restaurants, Supermärkte und Haushalte werfen rund 30 Prozent des produzierten Schweinefleisches in den Müll. SWR Odysso geht auf Spurensuche.
In einer Hamburger Biogasanlage entdecken wir Tonnen voller Fleischabfälle. Der Müllbunker der Anlage ist prall gefüllt mit teilweise noch gefrorenem Fleisch, Würstchen, Wurstwaren. 20.000 Tonnen landen allein pro Jahr hier. Und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs.

Schweinefleisch zu Dumpingpreisen
Fünf bis zehn Euro pro Tier und Mast? Davon lebt kein Schweinezüchter. Das Geschäft macht er dank zahlloser Beihilfen, Ausgleichszulagen, Agrarinvestitionsförderungen. Unseren Recherchen zufolge bedienen sich Europas Schweinebarone aus einer schier unermesslichen Subventionsschatulle.
Was läuft bei der EU-Kommission falsch? Wie finanziert sie die Massentierhaltung mit? Wir fragen den Sprecher des Agrarkommissars, Roger Waite. Er erklärt, die EU subventioniere nicht gezielt Fleisch, Getreide oder Milch, sondern die Bauern. "Ungefähr 70 Prozent der Subventionen gehen an Landwirte, um sie zu unterstützen. In Deutschland wird das ganz einfach pro Fläche bezahlt."
Klingt gut, doch was heißt das für die Massentierhaltung? Um mehr Einblick in diesen Subventionsdschungel zu bekommen, treffen wir Reinhild Benning vom BUND, eine ausgewiesene Expertin. Sie hat die europäischen Subventionen durchforstet:
"Fast eine Milliarde Euro wird letzten Endes an Subventionen für die Futterflächen bereit gestellt, und das ist natürlich schon eine enorme Vergünstigung. So profitiert industrielle Massentierhaltung indirekt von einer Flächensubvention aus Brüssel."

Unsinnige Förderpolitik erhöht das Leid der Tiere
Außerdem gibt es weitere 4,4 Milliarden Euro für Kühlhäuser, Lagerhaltung, Exporte. Milliarden an Steuermitteln, um eine Überproduktion zu finanzieren. Warum?
Wenn sich etwas ändern soll, müsste auch das Bundeslandwirtschaftsministerium aktiv werden. Wir fragen nach: Antwort, man wolle an der bisherigen Förderpolitik - der Flächenförderung - festhalten, vielleicht einzelne Subventionen kappen.
Fazit: Zuerst wird das Fleisch subventioniert, dann landet es in der Mülltonne. Eine milliardenschwere Verschwendung mit der Folge, dass rund 20 Millionen Schweine in Deutschland pro Jahr völlig umsonst gezüchtet und gemästet werden. Sie leiden umsonst und sterben am Ende auch noch einen sinnlosen Tod.

"20 Millionen Schweine landen pro Jahr im Müll"
2013-03-26 20:41

Ein Drittel aller Lebensmittel wird Schätzungen zufolge weggeworfen. Naturschützer kritisieren: Wäre Fleisch nicht so stark subventioniert und damit so billig, würden wir weniger entsorgen.
"20 Millionen Schweine pro Jahr haben somit umsonst gelitten und sind am Ende noch einen sinnlosen Tod gestorben", zu diesem Resümee kommt der Film. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im ersten Halbjahr 2012 in deutschen Schlachthöfen 28,8 Millionen Schweine getötet.
Von Anette Dowideit

www.welt.de/wirtschaft/article109447217/20-Millionen-Schweine-landen-pro-Jahr-im-Muell.html

Die Sendung „Billigfleisch und seine Folgen Schweine für den Müllcontainer – Warum es zu viel Fleisch gibt” zu dem Bericht gibt es am heutigen Mittwoch um 21.00 Uhr im SWR Fernsehen.

BUND: Gravierende Fehlleitung von Steuergeldern
2013-02-15 19:35

Eine Milliarde Euro Subventionen pro Jahr für industrielle Geflügel- und Schweineproduktion.
BUND: Gravierende Fehlleitung von Steuergeldern
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/eine-milliarde-euro-subventionen-pro-jahr-fuer-industrielle-gefluegel-und-schweineproduktion-bund/
Nach Recherchen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009 jeweils über eine Milliarde Euro an Agrarsubventionen in die industrielle Massentierhaltung von Schweinen und Geflügel geflossen. Pro Jahr wurden davon rund 950 Millionen für den Anbau von Futtermitteln für Mastschweine, Masthühner und Puten ausgegeben. Der Bau großer Mastanlagen wurde im Jahr mit durchschnittlich etwa 80 Millionen Euro bezuschusst. Knapp 20 Millionen Euro gingen jährlich, meist in Form von Exportsubventionen, direkt an die zehn größten Schlachtfirmen.

Die meisten Subventionen für neue Geflügel- und Schweinemastanlagen im Jahr 2008 flossen mit rund 26 Millionen Euro an Unternehmen in Sachsen. 2009 erhielten bayerische Schweine- und Geflügelmastbetriebe mit rund 20 Millionen Euro das meiste Geld. Hauptempfänger von Subventionen an Großschlachtereien waren das in Brandenburg ansässige Unternehmen "Doux Geflügel" mit 4,7 Millionen im Jahr 2008 und die nordrhein-westfälische "Tönnies Fleischwerk GmbH" mit 3,3 Millionen Euro in 2009.

Die BUND-Recherche zeige, dass für die Umstellung der Landwirtschaft auf mehr Tier- und Umweltschutz in der Nutztierhaltung hierzulande prinzipiell etwa eine Milliarde Euro pro Jahr zur Verfügung stehe. Bund und Länder seien jetzt gefordert, ihren Anteil an den Subventionen an hohe Tier- und Umweltschutzkriterien zu binden.

Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin: "Um die Akzeptanz der Landwirtschaft in der Bevölkerung zu steigern, muss die Bürgerbeteiligung bei der Genehmigung neuer Mastanlagen erheblich gestärkt werden. Es darf nicht sein, dass gegen den Willen der Betroffenen vor Ort mit weiteren Massentierhaltungsanlagen die Überproduktion noch verschärft wird. Auch wenn das zuviel produzierte Fleisch anschließend exportiert wird, so verbleiben Gülle, Abfälle, Verkehrslärm und Emissionen in der Region, wo produziert wird und beeinträchtigen dort die Umwelt und die Gesundheit der Menschen und Tiere."

BUND-Recherche "Subventionen für die intensive Geflügel- und Schweinehaltung in den Jahren 2008 und 2009"
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/landwirtschaft/20110800_landwirtschaft_studie_subventionen_massentierhaltung.pdf

Fazit: Aus Sicht des BUND ist die Subventionierung von Großschlachtereien inakzeptabel. Die Unternehmen liefern keine nachvollziehbaren Dienste für die Allgemeinheit. Besondere Auflagen für die Geldvergabe mit Blick auf Tierschutz oder in sozialer Hinsicht –– etwa zum Schutz der Rechte der Beschäftigten auf Schlachthöfen - fehlen.

Der BUND fordert zur Behebung dieser Missstände:

Verantwortung gegenüber billigem Fleisch
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Luedinghausen/Markus-Buerger-referierte-Verantwortung-gegenueber-billigem-Fleisch

Im Fleischwerk Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, so Bürger, würden heute Tag für Tag 23 000 Schweine geschlachtet. Der Betrieb erhalte dennoch, oder gerade deshalb, jedes Jahr EU-Agrarsubventionen in Millionenhöhe, die Bürger als ein Beispiel für die Verfestigung einer strukturellen Fehlentwicklung ansieht, die mit einer Treibhausgas-Emission von jährlich 133 Mio. Tonnen CO² auch ökologisch verheerend sei.

Wo im internationalen Fleischgeschäft so viel Geld im Spiel sei und es keine durchgreifenden Kontrollmöglichkeiten mehr geben könne, komme es fast zwangsläufig auch immer mal wieder zu Fleischskandalen.

Weiterhin einen subventionierten Steuersatz von nur 7 % auf Fleischprodukte?

Greenpeace: Subventionen für Billigfleisch abschaffen
Fleischpreis muss die wahren Umweltkosten der Fleischproduktion abdecken

Von Volker am 02 Jun 2013 06:57 pm
Eingestellt von: Björn Mertins

Der hohe Fleischkonsum der Deutschen mit seinen Klima- und Umweltschäden könnte sinken, wenn Fleischprodukte nicht weiter über den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent subventioniert würden. Der volle Satz von 19 Prozent würde sich direkt auf den Fleischverbrauch auswirken: Die Deutschen würden durchschnittlich fast ein Zehntel weniger Schweinefleisch essen – das beliebteste Fleisch hierzulande. Dies zeigt eine neue Studie, die Greenpeace beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) in Auftrag gegeben hat. “Wir können die massiven Schäden für Umwelt und Klima begrenzen, wenn wir die unsinnige Subventionierung des Fleischverbrauchs beenden. Statt Fleisch zu Spottpreisen zu verkaufen, sollte weniger und besseres Fleisch mit geringeren Umweltkosten produziert werden”, sagt Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace …

port01.com (Pressemitteilung) (Blog) – 02.06.2013
http://www.port01.com/index.php?p=shortnews&action=showdetails&id=3792&area=10

Kein ermäßigter Mehrwertsteuersatz für Fleisch
Tierhaltung und Fleischkonsum haben deutliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Die hohen Folgekosten, die zum Beispiel durch den Ausgleich von Klimafolgen oder die Behandlung bestimmter Krankheiten entstehen, sind nicht in den Preisen für Fleisch enthalten, sondern werden der Gesellschaft und zukünftigen Generationen aufgebürdet.
http://news.vebu.de/form.do?agnCI=1&agnFN=view&agnUID=1.82.3tz.6hf.kkv92ka0ji
Quelle:
Die Studie „Ökonomische Instrumente für eine Senkung des Fleischkonsums in Deutschland. Beiträge zu einer klima- und umweltgerechteren Landwirtschaft“ kann hier abgerufen werden.
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/landwirtschaft/20130529-FOES-Studie-Fleischkonsum-oekonomische-Instrumente.pdf

Schlachtbetriebe sollen aus der EEG-Rabattierung herausgenommen werden!
https://secure.avaaz.org/de/petition/Schlachtbetriebe_sollen_aus_der_EEGRabattierung_herausgenommen_werden/?dfYlueb

Schlachtbetriebe in Deutschland werden über die EEG-Umlage (Erneuerbare Energien Gesetz) subventioniert. Somit wird jeder Tierschützer, Vegetarier und Veganer gesetzlich am Schlachten beteiligt und das ist unverantwortlich und ethisch, sowie moralisch nicht vertretbar.

"Stoppt subventionierte Züchtung und Schlachtung"
„Durch EU-Subventionen für Pferdezüchter und unter dem Deckmantel der Erhaltung seltener Haustierrassen werden in Deutschland und den Nachbarländern jährlich Tausende Fohlen, in Österreich v.a. Haflinger- und Norikerfohlen, gezüchtet. Aber 90% dieser gezüchteten Pferde, die den gängigen Schönheitskriterien nicht entsprechen und durch ein Überangebot auf dem Markt keinen Abnehmer finden, werden im zarten Alter von 3-6 Monaten der Mutter entrissen und zu Schleuderpreisen an Schlachter verkauft.
Oftmals folgt ein qualvoller Langstreckentransport zu den Mastanlagen nach Süditalien,
bei dem die Tiere meist nicht einmal mit Wasser versorgt werden und viele der ängstlichen Jungtiere Verletzungen erleiden. In den Mastanlagen werden die jungen Fohlen in Anbindehaltung und ohne Bewegung und Tageslicht gehalten bis zu ihrer oft qualvollen Schlachtung im Akkord….“.
https://www.change.org/de/Petitionen/stoppt-die-subventionierte-z%C3%BCchtung-und-schlachtung-von-fohlen

Wie groß ist der Einfluss der Fleischindustrie auf das EUROPÄISCHE Parlament?

EU AGRAR SUBVENTIONEN

In Deutschland werden Bauern als Grundeigentümer zusehends von Großinvestoren verdrängt. In einigen Regionen wurden bereits bis zu 30 Prozent der verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen von diesen Kapitalgebern übernommen. Durch diese Umst...rukturierungen, gefördert von der Deutschen Regierung und der EU, gingen 2 Mio landwirtschaftliche EU Vollzeitarbeitsplätze zwischen 2007 und 2010 verloren.
Die größten Agrarsubventionen bekommen nicht die Bauern, sondern die Konzerne der Lager- und Verarbeitende Industrie. Die EU weigert sich beständig, die Daten der Subventionen offenzulegen. Die "Rechtsexperten" der EU-Kommission lehnen ein veröffentlichen der Empfänger mit Verweis auf den Schutz der Privatsphäre ab. Lächerlich, angesichts des Prism Skandals.

Team Recherche (NDR) machte Agrarsubventionen einsehbar:
Hier nur einige Beispiele, wer Förderungen erhält:

• Bayer Konzern erhielt mehr als 3 Mio. Euro für Zuckerverarbeitung
• Molkereikonzern Campina erhielt 655 Mio. Euro EU-Subventionen
• Nestle erhielt 48 Mio. Euro über deren europäische Töchter in 2005
• Fleischvermarkter "VION" erhielt 6,7 Mio. Euro für Rindfleischexporte

Hier eine Liste der Top 200 Agrarsubventionen – der '''deutschen''' Empfänger 2012
http://www.euractiv.de/fileadmin/images/Agrarsubventionen_2012.pdf

Gerade mal 4% der sogenannten Direktzahlungen aus dem EU-Agrartopf flossen im Wirtschaftsjahr 2004/2005 an Kleinbetriebe mit 8-15 ha, berechnet das Magazin Stern.

Die EU ist ein Spielball der Konzerne, das muss allen klar sein, und keine demokratische Organisation, welche im Sinne des Volkes agiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Agrarsubvention

Ca. 440.000.000 € an Agrarsubventionen –
nur Top 200 ! – (ohne Privatpersonen)
an EGFL: Europäischer Garantiefonds für die Landwirtschaft


an ELER: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de

EU schützt Fleisch-Mafia statt Konsumenten
08.11.2013

http://antijagd.ch/index.php?option=com_acymailing&ctrl=archive&task=view&mailid=14&key=70a290ab95d73c16305db180a87d6b3c&subid=1912-413c869e395477025f79a1dcbaa90e71&tmpl=component

VIER PFOTEN ist schockiert über den Bericht der EU-Kommission, der sich gegen eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft von Fleisch ausspricht. „Damit stellt sich die EU eindeutig auf die Seite der Fleisch-Mafia, anstatt die Konsumenten zu schützen“, sagt VIER PFOTEN Geschäftsführer Heli Dungler.

Die EU-Kommission argumentiert ihre ablehnende Haltung mit dem angeblich damit verbundenen massiven Preisanstieg, der dann an die Konsumenten weitergegeben würde. „Das ist schlicht fadenscheinig“, so Heli Dungler. „Der Konsument hat ein Recht darauf zu erfahren, wo das Fleisch herkommt. Die EU hat für den Konsumentenschutz ihrer Mitgliedsländer zu sorgen. So einfach ist das.“

Noch vor einigen Monaten, im Zuge des Pferdefleischskandals, haben die Verantwortlichen in der EU und auch auf nationaler Ebene große Versprechungen gemacht, um Transparenz künftig zu gewährleisten. „Diese Versprechen werden damit gebrochen“, kritisiert Heli Dungler. „So geht die EU also mit ihren Bürgern und auch mit dem Thema Tierschutz um.“

Heli Dungler: „Jeder Art von Verbrauchertäuschung muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden.“ Mit einem Transparenz-Pass, das jedes in der EU aufgezogene und zur Schlachtung bestimmte Tier in Form etwa einer Ohrmarke mit sich trägt, können die erforderlichen Daten zeitgerecht erfasst und somit auch kontrolliert werden.

Heli Dungler fordert die EU-Kommission auf, den Bericht noch einmal im Sinne des Verbraucherschutzes zu überarbeiten. „Ich appelliere hier an die Vernunft der Verantwortlichen und an die bereits so oft angekündigte Bürgernähe. Es kann nicht sein, dass die EU Entscheidungen trifft, die am Willen der Bürger komplett vorbeigehen.“

EU kapituliert vor Fleisch-Lobby: Keine Pflicht zur Angabe der Herkunft
03.11.2013

http://us5.campaign-archive1.com/?u=09c70621f0a7ba2afcfdc47de&id=a5af04cb99&e=a113416ef6

Die Kommission will Herkunftskennzeichnungen bei Fleisch verhindern. Obwohl vor wenigen Monaten noch Pferdefleisch europaweit in Fertigprodukten gefunden wurde.
Hersteller müssen nur bei Rindfleisch angeben, woher es kommt. Alle anderen Kennzeichnungs-Pflichten hat die EU-Kommission still und leise gekippt.
In einem Bericht spricht sich die Kommission gegen verbindliche Herkunftskennzeichnungen bei Fleisch aus. Begründet wird das mit einem massiven Preisanstieg für die Konsumenten.
Bis zu 50 Prozent sollen die Produktionskosten betragen, bis zu 90 Prozent davon werden auf das Produkt aufgeschlagen und so vom Käufer gezahlt, so die Kommission in ihrem Bericht an das Europäische Parlament und den EU-Rat.
Die Kommission glaubt, dass der Konsument kein Interesse an einer Kennzeichnung habe: Für ihn zähle zuerst der Preis, erst dann die Qualität, so der Bericht. Zwar wünsche sich der Konsument eine Kennzeichnung, aber er wolle nicht dafür zahlen.
Daher sei es nicht notwendig, die Herkunft der Produkte genau auszuweisen.


Welche Folgen haben tierquälerische Schlachtungen und Fleischskandale für die Gesundheit der Konsumenten?

"Die Antibiotikalüge" - Tierärzte über den Antibiotikamissbrauch und Aussagen der Tierärtzlichen Hochschule Hannover | Landesnetzwerk Niedersachsen
http://landesnetzwerk-niedersachsen.net/?p=1779
Die Antibiotikalüge von Dr. Hermann Focke, Ltd. Veterinärdirektor i. R.
Jahrelang haben deutsche Tierarzneimittelhersteller mit falschen Daten über die jährlichen Antibiotikaabgabemengen die Öffentlichkeit getäuscht.
Die Anwendungsmengen von Antibiotika in der Tiermedizin wurden vom Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) - dem Interessenverband deutscher Pharmahersteller für Tierarznei-mittel – für das Jahr 2003 mit 724 Tonnen und für 2005 mit 784,4 Tonnen angegeben. Noch am 11. Januar 2012 berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung, dass auf entsprechende Anfrage hin der o. a. Bundesverband erklärt habe: ,,Im Jahr 2011 sind in den Tierställen in Deutschland rund 900 Tonnen Antibiotika eingesetzt worden.“
Weiter heißt es in dem OZ - Bericht, dass der BfT-Geschäftsführer eingeräumt habe:
,,Mehr als 90% der eingesetzten Antibiotika wird in der Nutztierhaltung verwendet.“
Ergo: zur Lebensmittelgewinnung.
Genau neun Monate später, am 11.9.2012, wurden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erstmals objektivierbare Zahlen veröffentlicht und zwar für das Jahr 2011 mit insgesamt 1.734 Tonnen.
Zu fragen ist, wie so etwas angehen kann, obwohl bereits seit Jahren bekannt ist, dass nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin auf Grund ständig zunehmender Antibiotika-resistenzen jährlich in Deutschland 15.000 Patienten an nosokomialen Keimen sterben.

Wissenschaft & Forschung
Die Streßhormone / von Dr. med. Werner Hartinger

Der Konsum vom Stresshormon macht uns Menschen stumpf
http://tierrechtsinitiative-pfalz.blogspot.de/2010/03/der-konsum-vom-stresshormon-macht-uns.html
850 Kilogramm unbrauchbares Fleisch beschlagnahmt
Lieferung war für Ferienpark in Rheinland-Pfalz bestimmt
http://www.wort.lu/de/view/850-kilogramm-unbrauchbares-fleisch-beschlagnahmt-52778a47e4b0b582f958ee5a
Spitze des Fleischbergs
Ingolf Bossenz über Europas jüngsten Lebensmittelskandal
www.neues-deutschland.de/artikel/813652.spitze-des-fleischbergs.html
Der aktuell Europas Politik, Medien und Konsumenten in Atem haltende Lebensmittelskandal ist sozusagen die Spitze des Fleischbergs, den eine auf industrielle Massenhaltung und -tötung setzende Wirtschaft seit Jahrzehnten mit Milliarden toter Tiere errichtet und dessen Konturen, Bestandteile, Folgen und Gefahren immer weniger erkennbar sind.
Die möglichst rest- und rückstandsfreie Verwertung der gemarterten und massakrierten Leiber sogenannter Nutztiere hat nun zu der bizarren Situation geführt, dass nur noch über kontinentweite Gentests herausgefunden werden kann, welche Tiere im blutigen Brei einer Hackfleisch-Lasagne zwangsvereinigt wurden. Das Fleisch ist willig, wenn alles Leben aus ihm entwichen ist. Der Ungeist, in dessen Namen diese Praktiken inszeniert, akzeptiert und pervertiert werden, ist leider alles andere als schwach. Auch Bundeskriminalamt und Europol, nach denen zu Aufdeckung und Bekämpfung des »Pferdefleischskandals« jetzt gerufen wird, werden diesem Ungeist nicht Einhalt gebieten.
Organisierte Kriminalität? Zweifellos. Aber nicht erst beim Beschicken von Tiefkühlpackungen mit »nicht artgerechten« animalischen Substanzen. Der respektlose und grauenvolle Umgang mit leidensfähigen Wesen, die ausschließlich zum Verwursten und Verhackstücken bestimmt sind, die Etablierung und Akzeptanz dieses Schlachthaussystems hat zu dem Paradox geführt, dass es Jahr für Jahr Milliarden von Opfern gibt, aber keine Täter. Erst wenn der »Verbraucher« selbst zum Opfer dieses Systems geworden ist, werden Fragen nach Schuld und Schuldigen gestellt.
TV-Tipp: ARTE, 30.07.2013 um 20.15: Nie wieder Fleisch? - Video
http://www.arte.tv/guide/de/044204-000/nie-wieder-fleisch
Nie wieder Fleisch?
Dienstag, 30. Juli um 20:15 Uhr (62 Min.)
Wiederholung am Donnerstag, 01.08. um 8:55 Uhr
Wiederholung am Montag, 19.08. um 8:55 Uhr
Unfassbare Zustände in der Putenmast, Antibiotikaeinsatz in der Geflügelzucht allgemein, nicht fachgerechte Tötungen von Rindern - Fleischproduzenten stehen in der Kritik. Hinzu kommt, dass Futterexporte aus Dritte-Welt-Ländern dort zu Hunger führen und dass Exporte dorthin die Märkte zerstören. Über die verheerenden Auswirkungen der massenhaften Fleischproduktion.
Die Industrie hingegen wirbt mit Heilsversprechen für ihre Produkte - Fleisch sei gesund und für eine ausgewogene Ernährung notwendig. Dabei belegen Studien, dass der Konsum von zu viel rotem Fleisch nicht nur krank macht, sondern das Leben sogar verkürzen kann. Auch weißes Fleisch ist problematisch, denn Hühner und Puten werden erschreckend häufig mit Antibiotika behandelt.


Die Wahrheit über Fleisch
Gammelfleisch oder Protein-Schleuder - Video
29.07.13, 06:45 02:03 Min. / FOCUS Online
http://www.focus.de/gesundheit/video/gammelfleisch-oder-protein-schleuder-die-wahrheit-ueber-fleisch_vid_40320.html

Die dt. Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nicht mehr als
600 gr. Fleisch und Wurst pro Woche!
Gammelfleisch veredelt: Neuer Fleischskandal in Oberfranken (Video)

Von Volker am 09 Jun 2013 12:24 pm

Video nur online bei lme sichtbar!
Coburg/München (aho/lme) – In Coburg deutet sich ein neuer Fleischskandal an. Nach Recherchen des Magazins „quer“ soll in den Räumlichkeiten des städtischen Schlachthofs in Coburg trotz Videoüberwachung offenbar schon seit längerer Zeit als so genanntes K3-Fleisch deklariertes ungenießbares Fleisch von zugangsberechtigten Personen systematisch noch vor der Entsorgung abgezweigt und laut Aussagen von Aussteigern des Betrügerrings unter der Hand sehr billig an eingeweihte Metzgereien und Wirtshäuser der Region verkauft worden sein …
animal-health-online Redaktion Grosstiere – 08.06.2013
http://www.animal-health-online.de/lme/2013/06/08/gammelfleisch-veredelt-neuer-fleischskandal-in-oberfranken/8093/

Das Schweinesystem: Wie uns die Fleischindustrie krank macht
https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2013&h=43&a=117180355

– nur online

Welche Verantwortung übernimmt der Einzelne mit seiner Ernährung?


Studie zum Fleischkonsum

2013-01-18 16:09

"Gemüse ist für Mädchen" http://science.orf.at/stories/1709595/
Der US-amerikanische Psychologe Hank Rothgerber bringt die Geschlechterpolitik auf den Teller. Männer essen ihm zufolge nicht nur mehr Fleisch als Frauen, sie begründen ihr Verhalten auch anders: Der Fleischkonsum mache sie männlich. http://psycnet.apa.org/psycinfo/2012-30417-001/

193 Studie zum Fleischkonsum - LINK's

2013-01-18 16:19
Die Studie
"Real Men Don't Eat (Vegetable) Quiche: Masculinity and the Justification of
Meat Consumption" [8], Psychology of Men & Masculinity (12. Nov. 2012; doi:
10.1037/a0030379).

Tierärztliches Forum für verantwortbare Landwirtschaft
Positionspapier

Die Tierärztinnen und Tierärzte dieses Forums postulieren, dass die durch industrialisierte Landwirtschaft verursachten erheblichen Probleme systembedingt weiter zunehmen. Da die Bereiche Tierschutz und Medikamenteneinsatz in der beruflichen Zuständigkeit der Tierärzte liegen, nehmen gerade sie, die Tierärzte, im System eine Schlüsselposition ein. Ihnen fällt die Pflicht zu, sich dieser Aufgabe zu stellen und sie verantwortungsbewusst auszufüllen.
Landwirtschaft wird zunehmend industrialisiert und ökonomisiert, getrieben von global agierenden Chemie-, Pharma-, Düngemittel-, Gentechnik-, Futtermittel- und Tierzuchtkonzernen mit supranationalem Einfluss. Diese Entwicklung wird durch politische Rahmenbedingungen und öffentliche Gelder (Subventionen) gefördert, wodurch die Billigproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse massiv ausgeweitet werden konnte. Industrialisierte Landwirtschaft verbraucht hohe Mengen vorwiegend fossiler Energie und rentiert sich nur, weil das Verursacherprinzip nicht durchgesetzt wird: Die Kosten der kurz- und langfristigen Schäden für Mensch, Tier und Umwelt werden nicht von den Verursachern getragen, sondern auf Einzelne und/oder die jeweiligen Staaten abgewälzt und damit steuerfinanziert.
Auf diese Weise werden in unverantwortlichem Maße ökologische Lebensgrundlagen, Gesundheit, das soziale Miteinander der Menschen sowie das Wohl der Tiere geschädigt. Dabei wirkt die Forcierung des Fleischkonsums als eine der Hauptursachen für die Zunahme des Welthungers.

Im Einzelnen verschärft die Entwicklung eine Fülle miteinander verbundener Risiken:

Zerstörung, Vergeudung und Verschmutzung der natürlichen Ressourcen: Boden und Bodenfruchtbarkeit, Wasser und Atmosphäre. Verlust der wilden ebenso wie der gezüchteten Artenvielfalt, Kontamination der Ökosysteme mit Nitraten, Pestiziden und Stoffen mit pharmakologischer Wirkung (Antibiotika, Hormone). Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch die Entstehung und Ausbreitung antibiotikaresistenter Keime in Intensivtierhaltungen sowie chem./ pharmakologische Rückstände in Lebens- und Futtermitteln.
Haltung von Nutztieren (besonders Schweinen und Geflügel) unter Bedingungen, die ihr Wohlbefinden, das Ausleben ihrer Bedürfnisse und Verhaltensweisen erheblich beeinträchtigen, in denen Schmerzen und Leiden der Tiere einkalkuliert und den Tieren jegliche Würde genommen wird. Qualzucht durch Selektion auf Hochleistung, Anpassung an nicht tiergerechte Haltungsbedingungen durch Amputationen und andere Eingriffe sowie durch hohen Medikamenteneinsatz. Diese Praxis stellt eine Missachtung des als Staatsziel im Grundgesetz verankerten Schutzes der Tiere als unsere Mitgeschöpfe dar.                                                                                               
Verdrängung kleinerer, regionaler Strukturen durch industrialisierte Großbetriebe, in denen die Betreuungsintensität der Tiere reduziert ist. Verbunden ist diese Entwicklung mit negativen sozialen Folgen für die Landbevölkerung und die Struktur des ländlichen Raumes insgesamt.                                                                                Durch hohen Flächenverbrauch für eiweißreiche Importfuttermittel einerseits und (subventionierte) Exporte von Fleisch und anderen Agrargütern andererseits: Verlust von Ernährungsgrundlagen und –souveränität der Bevölkerung in der 3. Welt. Einheimische Lebensmittelproduktion, das Preisgefüge einheimischer Märkte und ganze Ökosysteme werden zerstört. Das alles verschärft massiv die Welthungersituation.

Ihre Schlüsselposition können viele Tierärzte unter diesen Bedingungen nur defizitär ausfüllen:

Die Abhängigkeit der Nutztierpraktikerinnen und Nutztierpraktiker von der industrialisierten Tierhaltung und den ökonomischen Rahmenbedingungen nimmt zu, immer häufiger bestimmen daher Effizienzsteigerung und Sachzwänge tierärztliches Handeln. Amtstierärztinnen und Amtstierärzte sind einem übermäßigen Druck aus Politik und Agrarwirtschaft ausgesetzt. Sie sind an den erheblichen Vollzugsdefiziten im Nutztierschutz beteiligt. So ist das Erteilen von Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Eingriffen am Tier zur Anpassung an Haltungsbedingungen zum Regelfall geworden.

Viele Tierärzte fühlen sich diesem Druck weitgehend hilflos ausgesetzt und sehen kaum noch Freiräume für eigenverantwortliches Handeln im Sinne der Berufsordnung (Tierärzte als „berufene Schützer der Tiere“).

Es hat sich gezeigt, dass tierärztliche Arbeit an den systembedingten tierschutzrelevanten Symptomen und Begleiterscheinungen der industriemäßigen Tierhaltung nichts an der Grundproblematik verbessern konnte. Vielmehr wirkt fachlich gute Arbeit letztlich als Stütze des kranken Systems – ein Dilemma.

Trotz alledem betonen Vertreter der Politik im Verein mit der Landwirtschaftslobby stets, das deutsche Tierschutzgesetz sei das Beste, die Überwachung funktioniere und deshalb sei alle Kritik unangemessen. Die Probleme der Tierhaltung werden auf Managementfehler im einzelnen Bestand reduziert, anstatt sie als Folge des industriemäßigen Haltungssystems zu erkennen. Tierärztliche Standesvertreter dürfen diese Position nicht länger aufrechterhalten. Es gilt, im gesellschaftlichen Verbund Lösungen für diese Misere zu finden, anstatt Ursachen zu verschweigen und Missstände zu leugnen. Sowohl die agrarwissenschaftlichen, als auch die tiermedizinischen Ausbildungsstätten sind gefordert, einen kritischen Diskurs zum Thema einzuleiten und sich für die Entwicklung von Alternativen zu engagieren.

Tierärztliche Universitäten und Standes- und Verbandspolitik dürfen nicht länger zur weiteren Stabilisierung und Forcierung des agrarindustriellen Systems beitragen.
Im Sinne des Tierschutzes und der Lebensmittelqualität sind wir Tierärztinnen und Tierärzte jedoch verpflichtet, die Ambivalenz öffentlich zu machen und das Agrarsystem mit seinen weiter zunehmenden Bestandsgrößen, Bestandsdichten, hohem Infektionsdruck und Medikamenteneinsatz sowie das Ausmaß des Fleischkonsums auf allen Ebenen zu kritisieren, um damit glaubwürdig zu einem Systemwechsel beitragen zu können.
Von den Standes- und Verbandsvertretern fordern wir einen forcierten Diskurs über zukünftiges tierärztliches Wirken im Bereich der Nutztierhaltung, unabhängiges Denken sowie Distanz zu politischen und wirtschaftlichen Lobbyisten, auch, weil es im Interesse des gesamten Berufsstandes liegen muss, gesellschaftlich akzeptiert zu bleiben.

Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, unsere Position sowohl innerhalb des Berufsstandes als auch in der Öffentlichkeit zu vertreten und stehen einer Zusammenarbeit mit Initiativen gleicher Zielrichtung aufgeschlossen gegenüber.

Unterzeichnende des Positionspapiers:

Dr. Ines Advena Dr. Christiane Herweg Dr. Reinhard Röder
Dr. Sigrid Arnade Rolf F. Herzel Dr. Norbert Roers
Clemens Arntz Dr. Barbara Heun-Muench Dr. Norbert Roers
Dr. Elisabeth Bachthaler Wilhelm Höfer Dr. Margit Rogalla
Dr. Richard Bartels Dr. Karen von Holleben Dr. Claudia Salzborn
Dr. Christiane Baumgartl-Simons Jens Hübel Dr. Karen Schemken
Dr. Jürgen Block Dr. Anita Idel Nicki Schirm
Dr. Wolfgang W. Boehle Petra Kanzler Sonja Schirmer
Dr. Dietrich von Bomhard Eva Kauderer-Röder Mahela-Naemi Schmidt
Dr. Marion Busch Christoph Kerth Dr. Silke Schönthaler
Dr. Eva Maria Dämmer Dr. habil. Ilse Köhler-Rollefson Dr. Jennifer Seeckts
Michaela Dämmrich Ute Kurzbein Anja Seebach
Dr. Elke Deininger Dr. Ralf Lang Renate Seidel
Dr. Michael Drees Jeannette Lange Brigitta Smit-Fornahl
Dr. Rupert Ebner Dr. Jo-Ann Lawrence Dr. Ulrich Spielberger
Walter Egel-Weiß Erich Leitgeb Dr. Hiltrud Straßer
Dr. Claudia Fehrenberg Dr. Matthias Link Dr. Andreas Striezel
Dr.Margit Feser Dr. Kathrin Lösing Heidi Stümges
Dr. Hans-Heinrich Fiedler Dr. Brigitte Lutz Dr. Christina Sultan
Jutta Flohr Prof. Dr. Jörg Luy Dr. Karin Thissen
Dr. Hermann Focke Dr. Henriette Mackensen Dr. Kirsten Tönnies
Dr. Tanja Frey Dr. Evelyn Mathias Dr. Christian Torp
Annette Gauly Dr. Madeleine Martin Nicole Tschierse
Alois Gerster Dr. Benno Neufeld Prof. Dr. Siegfried Ueberschär
Dr. Sabine Gosch Dr. Carola Noack Karin Ulich
Dr. Kerstin Gottschall Ulrich Stach Dr. Ingeborg Unbehauen
Dr. Sandra Graf-Schiller Dr. Steffi Ober Dr. Ralf Unna
Dr. Walter Gränzer Dr. Helga Oberwittler Nick Veit
Dr. habil. Dr. Franz P. Gruber Kerstin Paal Christin Veit
Dr. Harald Grünau Ulrike Peschel Dr. Dieter Weins
Anke Hägele Karl Pfizenmaier Dr. Jochen Weins
Andrea Hagenlocher Dr. Anita Plenge-Bönig Katrin Weins
Jürgen Hammer Dr. Claudia Preuß-Ueberschär Dr. Annerose Weiß
Bianca Hanke Dr. Axel Reetz Dr. Martin von Wenzlawowicz
Dr. Viola Hebeler Kristin Resch Klaus Westphal
Dr. Rosemarie Heiß Dr. Christiane Rester Dr. Peter Zimmer
Dr. Bernd Helm Daniela Rickert Dr. Kathrin Arias Rodriguez
Kathrin Herrmann Dr. Georg Rist

Kontakt: Tieraerztliches-Forum@gmx.de                                       Unterschriftenliste aktualisiert am: 14.11.2013

Bioschweine-Romantik – träumen und essen
ab ca. 5'30" kommt die Schlachtung im normalen Schlachthof, man sieht wie lange der Todeskampf der angestochenen Tiere dauert!!
http://www.biowahrheit.de/   - siehe  auch ARIWA - ANIMAL RIGHTS WATCH (Siegen) - www.ariwa.org 

 

Links:
[1] http://www.euroveg.eu/lang/en/info/howmany.php
[2] http://www.bellarmine.edu/faculty/hrothgerber/
[3] http://glos.academia.edu/ArranStibbe
[4] http://jmm.sagepub.com/content/7/1/31.abstract
[5] http://en.wikipedia.org/wiki/Carol_J._Adams
[6] http://www.caroljadams.com/spom.html
[7] http://www.cambridge.org/gb/knowledge/isbn/item1129884/
[8] http://psycnet.apa.org/psycinfo/2012-30417-001/

Katia Riemann: Vegetarier sind Klimaschützer

http://www.freiheit-fuer-tiere.de/downloads/fft420110409.pdf

Veganer Rohköstler ist Weltmeister im Armdrücken und Olympia-Teilnehmer in Sotschi 2013
https://www.youtube.com/watch?v=DExVyKEWpVk


Die Realität hinter der Tierindustrie – kauf Fleisch und Milch, und Du tötest ein Kind


BUY A BURGER, KILL A CHILD

Hier die Hintergründe:
Weltweit hungern etwa 1 Milliarde (1.000.000.000) Menschen. Jede Sekunde stirbt auf diesem Planeten ein Mensch an Hunger, 30 Millionen (30.000.000) Menschen im Jahr.

Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden! 80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird. Die Verfütterung von pflanzlicher Nahrung zur Erzeugung gesundheitlich bedenklicher tierlicher Produkte ist eine Absurdität, ein Skandal und eine Verschwendung der Superlative: Für die Erzeugung von nur 1 kg Fleisch sind je ...

http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews[tt_news]=976
http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/038-zum-nachdenken/

Welternährungstag: Hungerursachen beseitigen statt lamentieren!
2013-10-14 22:52

Pressemitteilung
Welternährungstag: Hungerursachen beseitigen statt lamentieren!

Jahr für Jahr wird am Welternährungstag (16. Oktober) an den Hunger in der Welt erinnert. Fast eine Milliarde Menschen, also etwa jeder siebte Mensch, ist unterernährt. Etwa alle fünf Sekunden stirbt ein Hungernder, darunter alle 10 Sekunden ein Kind unter fünf Jahren. „Angesichts des damit verbundenen monatelangen Leidens der Opfer bleiben die Absichtserklärungen der Regierungen der reichen Staaten vollmundige Phrasen und damit reiner Zynismus!“, prangert Eckard Wendt von der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung(AGfaN) die seit Jahrzehnten andauernde Untätigkeit der Verantwortlichen an.

Die Ernährungssituation habe sich in den armen Ländern unter dem Einfluss der von den reichen Staaten betriebenen Globalisierung ständig verschlechtert. Hauptursache ist die hohe Kaufkraft, die von den Industriestaaten dazu verwendet wird, den Getreide- und Sojamarkt leerzukaufen, um diese Grundnahrungsmittel zur Produktion von Fleisch, Milch und Eiern an, Schweine, Rinder und Geflügel zu verfüttern. Die derzeitige weltweite Ernte von Getreide und Soja würde für etwa 12 Milliarden Menschen ausreichen, wenn die Nutztiere nicht mehr zu Nahrungskonkurrenten gemacht werden würden, um die Gier nach Fleisch in den Industriestaaten zu bedienen. Geradezu makaber sei, dass sogar in Brasilien, einem der Hauptproduzenten und Exporteure von Mais und Soja, noch immer viele Menschen an Hunger leiden und insbesondere an Krankheiten sterben, die infolge der Mangelversorgung tödlich verlaufen.

Es grenze an Schizophrenie, wenn jetzt der Tod von etwa 500 Toten im Mittelmeer lauthals beklagt werde, weil unter diesen Menschen auch viele Armutsflüchtlinge aus Hungerländern seien, die ihren Familien durch Arbeit im reichen Europa helfen wollten. Statt Abermillionen Euro für die Abschottung Europas auszugeben, sei es sinnvoller, Entwicklungsprojekte zu fördern, die der Landbevölkerung zugutekommen, damit diese die Einwohner ihrer Länder mit Nahrung aus heimischer Produktion versorgen können. Wie solche Projekte geplant und durchgeführt werden müssen, zeigen zum Beispiel die Hilfsorganisationen „Brot für die Welt“ (www.brot-fuer-die-welt.de) und „Miseror“ (http://www.misereor.de/). Auf jeden Fall müsse verhindert werden, dass weiterhin Hilfsgelder durch korrupte Politiker beiseite geschafft werden. Entwicklungshilfe dürfe auch nicht an den Export in die Geberländer oder den Einkauf von Industriegütern in diesen gekoppelt werden. Für unverzichtbar hält die AGfaN, dass sich die Kirchen, insbesondere die leitenden Bischöfe der Evangelischen Kirche endlich mit klaren Worten gegen das Aushungern armer Länder durch den exzessiven Fleischkonsum wenden und nicht mehr wie in der Vergangenheit auf unverbindliche Papiere von Initiativgruppen verweisen. Wenn Jesus heute unter uns weilen würde, würde er gewiss Fraktur reden und die Verantwortlichen beim Namen nennen. Diesen Mut lassen insbesondere evangelische Kirchenobere vermissen, weil sie befürchten, dass die von der Fleischindustrie beeinflussten Nutztierhalter mit Kirchenaustritten drohen.

Verfasser: Eckard Wendt

Hunger wird gemacht: Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen!
Zeichnung: © Svend Otto S. /AGfaN e.V.

Philip Wollen: „Wenn ich um die Welt reise, sehe ich, wie arme Länder ihr Getreide an den Westen verkaufen, während ihre eigenen Kinder in ihren Armen verhungern. Und der Westen verfüttert diese Getreide an ihre „Nutztiere“. Nur damit wir ein Steak essen können? Bin ich denn der Einzige, der sieht, dass das ein Verbrechen ist? Glauben Sie mir, jedes Stück Fleisch, das wir essen, ist ein Schlag in das verweinte Gesicht eines hungrigen Kindes. Wenn ich diesem Kind in die Augen blicke, wie kann ich dann noch schweigen? Die Erde kann genug Nahrung produzieren ...
www.youtube.com/watch?v=75eblACv_uI&feature=relmfu

Filmtipp: www.earthlings.de

Nachtrag Pferdefleischskandal, weltweiter Tier-Konsum und Tierrechte:
Der EU-weite "Weg allen (Pferde-) Fleisches"

Quellen pro jure animalis und süddeutsche.de:
124.000 Tausend Tiere werden jede Minute weltweit für den menschlichen Gaumenkitzel geschlachtet. Das sind pro Sekunde mehr als 2000 Tiere, Tag für Tag, Woche um Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr - mit steigender Tendenz! Das sind täglich 178 Millionen Tiere, die Leid, Angst und einen grausamen Tod erleiden, das sind im Monat 5,36 Milliarden Lebewesen, die ihre einmalige Existenz verlieren, um an die Bestie Mensch verfüttert zu werden, das sind ca. 65 Milliarden (!) Lebewesen pro Jahr, die dem schwärzesten Verbrechen der gesamten Menschheit zum Opfer fallen. Haben Sie es gewußt? Können Sie es fassen oder verstehen? Sind wir alle dieser Schuld gewachsen? Entscheiden Sie selbst!
www.alpenparlament.tv/video/tiere-haben-rechte/

(Quelle: http://www.sueddeutsche.de/leben/psychologie-des-fleischkonsums-warum-wir-rinder-aber-keine-hunde-essen-1.1605821)
Haben Sie es gewusst? Können Sie es fassen oder verstehen?
Sind wir alle dieser Schuld gewachsen? Entscheiden Sie selbst!

 

VOLLES BEWUSSTSEIN ERWIESEN:
ERINNERUNGSVERMÖGEN EINES OCHSEN GETESTET

(Chicago, im Mai 1967)

http://www.tvg-saar-vegan.de/themen/milch/wenn-rinder-weinen/

„Mit der Vorstellung von der Blödheit der Tiere habe ich aufgeräumt“, sagt der Chicagoer Tierpsychologe Patfield. E r kaufte vor 2 Jahren auf dem Chicagoer Schlachthof ein noch lebendes Rind und einen Ochsen. Vorher hatte er verabredet, dass beide Tiere dem Schlachtvorgang von 150 Rindern „zusehen“ sollten. Dann wurden sie auf einen Viehtransporter verladen und auf eine von Patfield gemietete Wiese mit Stall gebracht. Vorher hatte Patfield dafür gesorgt, dass fünf Schlachter, die in den Schlachthäusern von Chicago arbeiten, dem Rind und dem Ochsen mehrfach bei Ausübung ihres Handwerks vorgeführt wurden. In den letzten zwei Jahren sahen die beiden vom Schlachthof weggekauften Tiere die Schlachter nicht wieder. Während der Ochse für sich allein blieb, wurde das Rind nach einem ersten Jahr in eine Herde eingelassen. Vorher hatte Patfield es mit zwei großen Ohrenmarken als Kennzeichen versehen.
Jetzt lud der Tierpsychologe die fünf Schlachter zu sich ein. Sie fuhren im Auto zur Separatweide des Ochsen. Das Tier hatte es sich im hohen Grase gemütlich gemacht. Es dauerte nur zwölf Sekunden. Solange stutzte er, als die sechs Männer aus dem Wagen stiegen. Dann wurde der Ochse wild, verwüstete seinen Stall und stürzte sich in den hohen und festen Weidedrahtzaun, in dem er verletzt liegen blieb. Er stöhnte und schnaubte angstvoll, als die Männer an ihn herantraten. Bei der Herde auf der Weide brach das markierte Rind als einziges aus, als die fünf aus Chicago in seiner Erinnerung gebliebenen Männer näher kamen. In panischer Angst stürzte es davon. Der absichtlich erst nach 24 Stunden eingesetzte Suchtrupp fand das Rind am fünften Tage der Suche 190 Kilometer entfernt, wo es sich einer fremden Rinderherde angeschlossen hatte. Es hatte 55 Kilogramm an Gewicht verloren.
Bei soviel Angst oder vielmehr Entsetzen schüttet der Körper enorme Mengen Adrenalin aus, die sich dann in den Leichenteilen der Tiere befinden. Da es sich auch bei toten Tieren um so genannte Leichen handelt, entstehen natürlich auch in der Tierleiche die berühmt-gefürchteten Leichengifte, die langsam aber sicher die Menschen vergiften – deren Körper, die Seele und den Geist.

Den Körper: Tiere stehen Todesangst aus, gerade vor und beim Schlachten, wodurch die Biochemie der verängstigten Tiere tiefgehenden Veränderungen unterliegt. Giftige Nebenprodukte werden überall im Körper erzeugt und vergiften somit den gesamten Körper.
Die Seele: weil Brutalität gegenüber Wehrlosen die Seele mit der Zeit abstumpfen lässt (viele machen sich über die erbarmungswürdigen Geschöpfe sogar noch lustig, weil sie es sonst nicht aushalten können…)

Den Geist: weil dieser ohne eine ausgeglichene Seele gar nicht reifen kann.
Und da wir in einer Gesellschaft leben, die dies kritiklos akzeptiert und ganz einfach konsumiert, dürfen wir uns nicht wundern, dass die Welt so ist wie sie ist, und wir das ganze deshalb auch verdienen (Krieg, Haß, Misstrauen, Kriminalität… usw.).
Nur wenn ICH bereit bin, MICH zu ändern, und das gilt für JEDEN, dann wird sich auch irgendwann das GANZE ändern.

 

 

ZUR PETITION